BEAM-Gipfel 2026: Warum sich die europäische Hotellerie immer wieder neu erfinden muss

Manche Veranstaltungen bleiben immer gleich. Der BEAM Summit gehört nicht dazu. Auch nach drei Auflagen bringt das Treffen in Bozen die Debatte über die Gastgewerbebranche immer wieder auf neue Wege – und fordert alle Anwesenden auf, sich dafür noch intensiver einzubringen.

Fotos: BEAM // Daniele Fiorentino & Rosario Multari

Die beiden Tage in diesem Jahr in der FieraMesse und auf der Burg Maretsch drehten sich um eine einzige Frage: Woher rührt der Vorteil Europas eigentlich?

  • Tyler Brûlé (Monocle) vertrat die Ansicht, dass Kultur und Küche allein nicht ausreichen – der Kontinent müsse diese durch echte Innovation ergänzen und seine eigene Bürokratie übertrumpfen, wobei unabhängige Hotels das Tempo vorgeben sollten, anstatt ihm nur zu folgen.

  • Benjamin Adrion (Viva con Agua) hat das Konzept der Kundenbindung über das reine Punktesystem hinaus weiterentwickelt und hin zu einem Zugehörigkeitsgefühl geführt, das eher auf Zugangsmöglichkeiten und Gemeinschaft als auf Transaktionen basiert.

Unterschiedliche Blickwinkel, dasselbe Ziel: Gastfreundschaft als etwas, das man spürt, nicht nur als etwas, das man bietet.

Zukunvt war wieder hinter den Kulissen tätig und hat das gedruckte Arbeitsbuch von BEAM gestaltet – ein Detail, das das Erlebnis auf unaufdringliche Weise nach Hause trägt.

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